Die Ausbildung „Experte für Chinesische Medizin“ richtet sich an berufstätige Ärztinnen, Heilpraktikerinnen, Medizinstudierende ab dem 6. Fachsemester sowie Apothekerinnen und vermittelt eine theoretisch und praktisch fundierte Ausbildung in der Chinesischen Medizin ohne Forschungsarbeit. Die Ausbildung deckt die Hauptdisziplinen der TCM umfassend ab – von Theorie und Diagnostik über Akupunktur, Arzneitherapie, manuelle und Bewegungstherapien bis hin zur klinischen Anwendung. Nach Abschluss beherrschen die Absolventinnen die grundlegenden Konzepte und diagnostischen Methoden der Chinesischen Medizin. Sie können die fünf Therapiesäulen wie Akupunktur, Arzneitherapie, Tuina, Diätetik und Qi-Gong professionell anwenden, eigenständig chinesische Diagnosemuster erstellen und darauf basierend individualisierte TCM-Therapiepläne etwa Akupunkturpunkt-Kombinationen oder Kräuterrezepte entwickeln. Ein wesentliches Qualifikationsziel ist die Integration der TCM in den westlichen medizinischen Alltag, sodass die Absolventinnen TCM-Verfahren als komplementäre Therapie einsetzen und mit schulmedizinischen Maßnahmen koordinieren können. Dadurch erwerben sie ein interdisziplinäres und interkulturelles Kompetenzprofil, das Brücken zwischen westlicher Medizin und Chinesischer Medizin schlägt – insbesondere in der praktischen Patientenversorgung. Für Ärztinnen und Ärzte ist die Teilnahme an unseren Kursangeboten für die Zusatzbezeichnungen Akupunktur und Naturheilverfahren vorgesehen, die für das Curriculum zum Experten für Chinesische Medizin angerechnet werden. Insgesamt sind die Absolventinnen bestens darauf vorbereitet, chronische Erkrankungen und funktionelle Störungen ganzheitlich zu behandeln, und verfügen über das Rüstzeug, um als TCM-Expert*innen in Klinik und Praxis tätig zu sein und integrative Therapiekonzepte zu entwickeln.